Öffis4you

Seit 1.1.2013 können Arbeitgeber jedem Arbeitnehmer eine Streckenkarte steuerfrei zur Verfügung stellen.

Die ArbeitnehmerInnen müssen keinen Sachbezug versteuern und die Unternehmen können Vorsteuerabzug geltend machen. Vorteile für beide Seiten also.


Jetzt müsste man das nur noch bei den Kollektivvertragsverhandlungen vereinbaren. Aber wer sollte das machen, wenn auf beiden Seiten des Verhandlungstisches nur Dienstauto-Besitzer sitzen?


Während bei den Luxus-Fahrzeugen für das Management Geld keine Rolle spielt (Kotflügelverbreiterung für Volvo XC90…), will man sich Zuschüsse für ÖffiFahrerInnen nicht leisten. Gerade bei einer Firma die versucht sich ein grünes Mäntelchen umhängen, wäre aber genau das ein Schritt in die richtige Richtung. Sämtliche Gebäude der A1 sind vollgeklebt mit Pickerln die einem auffordern zu Fuß in den 7. Stock zu gehen statt mit dem Aufzug zu fahren, weil sich dadurch ja so viel CO2 sparen lässt. Nur ein einziger Luxus-SUV weniger würde mehr sparen…


Auf das Jobticket angesprochen, hört man hinter vorgehaltener Hand aus Vorstandskreisen: „Dieses Thema hat noch nie wer angesprochen…“ Wir fordern die Kollektivvertrags-VerhandlerInnen daher auf, heuer endlich ernsthaft das Jobticket für alle MitarbeiterInnen der A1 einzufordern.