Euro4you

Wir fordern, dass bei der Lohnerhöhung für 2019 vor dem Komma mindestens eine 3 steht!

Nach den schwachen Lohnrunden der letzten Jahre muss es für 2019 ein gerechtes Gehaltsplus für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der A1 geben!

Zur Erinnerung, für heuer bekamen die Beschäftigten der A1 Telekom Austria nur 2,3% – Begründung: „Mehr wollen die Mexikaner nicht hergeben…“. Na wenn wir darauf warten, dass die Eigentümer freiwillig mehr hergeben…Alle anderen unselbständig Beschäftigten in Österreich konnten sich im Durchschnitt über eine Lohnsteigerung von 2,8% freuen.Ein paar Beispiele: Mineralölindustrie 3,0%, Eisen- Metallerzeugende und -verarbeitende Industrie 3,0%, Finanzsektor 2,8%, Metallgewerbe 2,9%, usw.

Ein paar Fakten:

Die OeNB (Österreichische Nationalbank) erwartet Inflationsraten von 2,0 % für 2018, 1,9 % für 2019 und 2,0 % für 2020.Die Telekom Austria Group steigerte 2017 den Gewinn um 5,2% (trotz Roaming-Abschaffung und Währungseffekten!)Spürbare Lohnerhöhungen für die nächsten Jahre wären also notwendig und auch leicht finanzierbar!

Wenn man sich unsere Vorstände bei der Hauptversammlung und dann bei den KV-Verhandlungen anhört, glaubt man sie berichten von zwei komplett unterschiedlichen Betrieben.Bei der Hauptversammlung werden Steigerungen und Rekorde bei allen Kennzahlen bejubelt, während der KV-Verhandlungen wird der drohende Kollaps beklagt.Tatsächlich sprudeln die Gewinne und es ist genug Geld da. Geld, dass aber nur von den Eigentümern abgeschöpft wird.

Den gerechten Anteil für alle Beschäftigten bleibt man schuldig.Damit muss jetzt Schluss sein: Wir fordern, dass bei der Lohnerhöhung für 2019 vor dem Komma mindestens eine 3 steht!